Was ich für Ihr Tier tun kann

Ihr Hund zeigt Anzeichen von Nervosität? Frisst nicht mehr? Hat Durchfall oder ständigen Juckreiz und nichts hilft ihm?
Dann bin ich für Sie da. Ich begleite Sie und Ihr Tier mit meinem fachkundigen Wissen.


Der Bewegungsapparat des Hundes

besteht aus dem Skelettsystem mit der Wirbelsäule, den Gelenken, den Knochen sowie den Muskeln, Bändern und Sehnen. Die Knochen geben dem Körper des Hundes die stützende Struktur und ermöglichen ihm Bewegung und Mobilität. Als sogenannter Zehengänger ist der Hund besonders schnell und wendig. Eine besondere Bedeutung hat der Bewegungsapparat als Kommunikationsmittel: Mimik, Gestik, sowie den Zustand seiner Verfassung kann er damit zum Ausdruck bringen.

Aufbau und Funktion des Bewegungsapparat
Durch eingelagerte Mineralien erhalten die Knochen des Hundes ihre Festigkeit. Die Wirbelsäule erhält durch die Bandscheiben ihre stoßdämpfende Funktion, was für reibungslose Bewegsabläufe sehr wichtig ist. Die Nerven, die entlang der Wirbelsäule verlaufen, sind für die Versorgung der Organe mitverantwortlich. Der Knochenstoffwechsel und somit auch der Aufbau, Erhalt sowie die Versorgung der Knochen und Knorpelstrukturen sind von vielen Funktionen im Körper abhängig.

Schädigende Faktoren
Fehlernährung, eine genetische Disposition, Belastungen der Niere, Toxinbelastungen (Umwelttoxine, Insektenabwehrpräparate, Futter- und Pflegemittel), Dysbalancen des Darms, übermäßige Beanspruchung aber auch Bewegungsmangel können dem Knochenstoffwechsel schaden. In Folge dessen kann es zu Erkrankungen des Bewegungsapparat kommen und die Lebensqualität des Hundes erheblich beeinträchtigen werden.

Der Bewegungsapparat

Gelenkdegeneration (Arthrose)

Arthrose
Bei der Arthrose handelt es sich um eine degenerative Erkrankung, bei der es zu Formveränderungen des Gelenkes und dadurch zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen kommt. Der Gelenkknorpel geht dabei auf Grund von Arthritis, Stoffwechselstörungen, Fehlbelastungen oder Verletzungen zu Grunde.

Symptome
Die Hunde haben "Anlaufschwierigkeiten", sie benötigen eine gewisse Zeit um sich "einzulaufen". Häufig kommt es zu steif wirkenden Bewegungsabläufen, das Hinlegen oder Aufstehen von der Liegestelle wirkt behäbig. Während der nass-kalten Jahreszeit kommt es häufig zur Verschlechterung der Beschwerden.

Diagnose
Eine gesicherte Diagnosestellung erfolgt über bildgebende Verfahren(Röntgenaufnahme).

Ziel der Therapie
Der Ansatz der Naturheilkunde basiert darauf, die Situation im Gelenk optimal zu unterstützen. Die eingesetzten Therapieformen zielen darauf ab, die Versorgung des Gelenkknorpels und die Produktion der Gelenkflüssigkeit (Synovia) zu fördern, um so die knöchernen Strukturen von einander „wegzupuffern“. Dadurch soll dem Hund eine schmerzfreiere Bewegung ermöglicht werden, sowie die Lebensqualität gesteigert werden. Eine Heilung von arthrotisch veränderten Gelenken ist nicht möglich!

Therapie
Folgende Therapieformen haben sich bei der Behandlung von Arthrose bewährt und kommen in meiner Praxis zum Einsatz:

  • Ernährungsanpassung
  • modulierte Elektrotherapie (Amplivet)
  • Homöopathie
  • Komplexmittel
  • Schüsslersalze
  • Nahrungsergänzungsmittel Bachblüten
  • Magnetfeld
  • Vitalpilze
  • Akupunktur
  • Blutegel
  • sowie der Einsatz von Kräutern
Hyftdysplasie (HD)

Hüftgelenksdysplasie (HD)
Hierbei handelt es sich um fehlerhaft veranlagte Hüftgelenke, die in ihrer Ausprägung verschieden sein können. Unterschieden werden 1-5 Klassifizierungen des Schweregrads. Je nach Ausprägung der Fehlstellung führt dies mit unter zu hochgradig schmerzhaften Bewegungen.

Symptome
Bezeichnend für die HD ist ein "watschel" Gang des Hundes, Lahmheiten, Schmerzen in der Hüfte bei Bewegung oder ein steifer Gang lassen ebenso eine HD vermuten. Häufig zeigen sich erste Symptome im Erwachsenenalter des Hundes. Bei besonders ausgeprägten Fehlstellungen der Hüfte, zeigen sich diese jedoch bereits im Junghundealter. Durch die Fehlstellung innerhalb des Gelenkes kommt es zur Abnutzung der Gelenkknorpelflächen und im Weitern zu arthrotischen Umbauprozessen innerhalb des Hüftgelenks.

Diagnose
Eine gesicherte Diagnosestellung erfolgt über bildgebende Verfahren(Röntgenaufnahme). Der frühestmögliche Zeitpunkt einer solchen bildgebenden Diagnostik ist im Junghundealter, nach Beendigung der Wachstumsphase gegeben. Für kleinere Rassen gilt: ab 1 Jahr, für größere Rassen: ab 1,5 Jahre. Ein zu früher Zeitpunkt kann das Ergebnis verfälschen.

Ziel der Therapie
Eine Heilung der Hüftgelenksdysplasie ist nicht möglich. Die ausgewählten Therapieformen zielen darauf ab, dem Hund eine möglichst schmerzfreie Beweglichkeit zu bieten und somit seine Lebensqualität zu steigern.

Therapie
Bei der Therapie von HD spielt das Körpergewicht eine große Rolle, betroffene Hunde sollten möglichst schlank gehalten werden um die Belastungen in der Bewegung möglich hüftgelenkschonend zu gestalten. Weiterhin ist eine gute Grundmuskulatur sehr wertvoll für eine schmerzfreiere Beweglichkeit. Eine gute Muskulatur bildet ein solides Fundament, erst recht wenn der Bewegungsapparat "Schwachstellen" hat. Folgende Therapieformen kommen in meiner Praxis bei der Behandlung von HD zum Einsatz:

  • Ernährungsberatung
  • modulierte Elektrotherapie (Amplivet)
  • Homöopathie
  • Komplexmittel
  • Schüsslersalze
  • Nahrungsergänzungsmittel Bachblüten
  • Magnetfeld
  • Vitalpilze
  • Akupunktur
  • Blutegel
  • sowie der Einsatz von Kräutern
Gelenkentzündungen (Arthritis)

Arthritis
Die Arthritis gehört zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, hierbei liegt eine entzündliche Erkrankung (akut oder chronisch) des Gelenks vor. Die Arthritis kann arthrotische Umbauprozess im Gelenk nach sich ziehen.

Symptome
Geschwollene, warme, schmerzempfindliche Gelenke kennzeichnen die Arthritis und können bei einer Infektarthritis auch durch Fieber und springende Beschwerden begleitet werden.

Verkalkungen der Wirbelsäule (Spondylose)

Spondylose
Bei der Spondylose handelt es sich um eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule, bei der die einzelnen Wirbelkörper durch knöcherne Auswüchse brückenartig "zusammenwachsen".

Symptome
Hunde mit einer Spondylose können Schmerzen beim Springen, Wenden, oder Aufstehen zeigen. Ebenso wie eine Berührungsempfindlichkeit im betroffenen Rückensegment und Rückenverspannungen. Häufig bleibt die Spondylose jedoch unbemerkt. In vielen Fällen ist sie einen Zufallsbefund im Rahmen einer Röntgenaufnahme.

Diagnose
Eine gesicherte Diagnosestellung erfolgt über bildgebende Verfahren(Röntgenaufnahme).

Ziel der Therapie
Die naturheilkundlichen Therapieverfahren basieren darauf, die Situation der Wirbelsäule optimal zu unterstützen und dem Hund eine möglichst schmerzfreie Bewegung zu ermöglichen, sowie die Lebensqualität zu steigern. Eine Heilung von Spondylose ist nicht möglich!

Therapie
Folgende Therapieformen kommen in meiner Praxis bei Spondylose zum Einsatz:

  • Ernährungsanpassung
  • modulierte Elektrotherapie (Amplivet)
  • Homöopathie
  • Komplexmittel
  • Schüsslersalze
  • Nahrungsergänzungsmittel Bachblüten
  • Magnetfeld
  • Vitalpilze
  • Akupunktur
  • Blutegel
  • sowie der Einsatz von Kräutern
Bandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfall
Der Faserring der Bandscheibe kann auf Grund von Abnutzungserscheinungen oder Verletzungen reißen. In Folge dessen tritt dabei ein Teil des Gallertkerns der Bandscheibe in den Wirbelkanal und führt dabei durch die Kompression des Rückenmarks zu Schmerzen bis hin zu Lähmungserscheinungen. Entscheidend ist dabei, in welchem Bereich der Gallerten austritt. Besonders betroffen sind Hunde/Rassen mit einem langen Rücken und verhältnismäßig kurzen Beinen. Diese Proportionen führen dabei nicht selten zu einem schnelleren Verschleiß der Bandscheiben

Symptome
Die Beschwerden bei einem Bandscheibenvorfall können sich sehr unterschiedlich zeigen, in Abhängigkeit von der Lokalisation und Ausprägung des Vorfalls kann es zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen (Treppensteigen oder Springen werden vermieden), Berührungsempfindlichkeiten und Lähmungserscheinungen kommen. Auch plötzliches "Aufschreien" des Hundes zeigt sich vermehrt. Bei fortschreitenden Lähmungserscheinungen kommt es im weiteren Verlauf zu Schwierigkeiten beim Harn- und Kotabsatz.

Diagnose
Eine Diagnosestellung erfolgt über bildgebende Verfahren, der Röntgenaufnahme.

Ziel der Therapie
Eine möglichst schmerzfreie Bewegungsfähigkeit des Hundes und die Steigerung der Lebensqualität

Therapie
Je nach Schweregrad des Bandscheibenvorfalls sind konservative Therapiemaßnahmen angezeigt und sinnvoll, eine Abstimmung in welchem Rahmen diese stattfinden können erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Ihrem behandelnden Tierarzt ab.Folgende Therapieformen kommen dabei in meiner Praxis zum Einsatz:

  • Ernährungsanpassung, Gewichtsreduktion
  • modulierte Elektrotherapie (Amplivet)
  • Physiotherapie
  • Magnetfeld
  • Akupunktur
  • Blutegelbehandlung
Muskelatrophie

Muskelatrophie
Hier kommt es auf Grund von verschiedenen Ursachen zu einer Schwächung oder einem Abbau der Muskulatur. Eine gewisser Abbauprozess ist im Rahmen von Alterungsprozessen physiologisch. Schonhaltungen können ebenso zur Muskelathrophie führen, sie können also auch eine Folgeerscheinung einer anderen Grunderkrankung darstellen. Fehl- und Mangelernährung, Infektionen, hormonelle Erkrankungen oder parasitäre Belastungen sind weitere mögliche Ursachen.

Symptome
Bei einer Muskelatrophie ist die Beweglichkeit des Hundes häufig sichtbar eingeschränkt und die atrophierte Muskulatur mit dem bloßen Auge erkennbar. Die Klärung der Ursachen ist unverzichtbar für eine erfolgreiche Therapie.

Ziel der Therapie
Die therapeutischen Maßnahmen zielen auf die Kräftigung der Muskulatur und der Steigerung der Beweglichkeit des Hundes ab.

Therapie
Folgende Therapieformen kommen in meiner Praxis bei Muskelathropie zum Einsatz:

  • Ernährungsanpassung
  • modulierte Elektrotherapie (Amplivet)
  • Massagen
  • Physiotherapie
  • Magnetfeld
  • Vitalpilze
  • Akupunktur
  • sowie der Einsatz von Kräutern
Sehnenscheidenentzündungen

Sehnenscheidenentzündung
Eine Entzündung im Bereich der Sehnenscheide, also der Hülle um die Sehne herum. Die Entzündung kann durch Traumen, Überlastungen oder durch degenerative Erkrankungen verursacht werden

Symptome
Sehnenscheidenentzündungen können sich durch Lahmheiten zeigen, ebenso wie Wärme, Schwellung und Schmerzen in dem Bereich der betroffenen Sehne.

Diagnose
Eine Diagnosestellung sollte über bildgebende Verfahren, dem Ultraschall/Sonografie erfolgen. Hinzu kommt natürlich das klinische Bild.

Ziel der Therapie
Regeneration der Sehne im betroffenen Segment, Vermeidung von Vernarbungen im Bereich der Sehne.

Therapie
Folgende Therapieformen kommen in meiner Praxis bei Sehnenscheidenentzündungen zum Einsatz:

  • Ernährungsanpassung
  • modulierte Elektrotherapie (Amplivet)
  • Lasertherapie
  • Physiotherapie
  • Magnetfeld
  • Akupunktur
  • Blutegelbehandlung
  • Umschläge mit verschiedenen Elementen

Die Haut des Hundes

Die Haut ist das größte Organ des Hundes. Sie besteht aus mehreren Schichten: der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut. Als größtes Organ kommen der Haut viele Funktionen zu. Sie ist Sinnesorgan, Speicherorgan(für Fett und Elektrolyte), sie ist eine Schutzbarriere vor mechanischen Reizen und Wasserverlust, sie ist ein Teil des Immunsystems, an der Wärmeregulation beteiligt und ist ein Atmungsorgan. Ebenso spielt sie für die Kommunikation eine wichtige Rolle. Die Haut ist die Verbindung vom Körperinneren zur Umwelt. Sie ist eine Spiegel des Inneren, bestehende Störungen und /oder Erkrankungen zeigen sich auch im Hautbild.

Aufbau und Funktion der Haut
Die Oberhaut schützt den Hund vor mechanischen, chemischen und thermischen Einflüssen, sowie gegen das Eindringen von Krankheitserregern. Die Haare und Drüsen befinden sich in der Lederhaut. Der produzierte Talg der Drüsen hat ebenso eine schützende Funktion, vor eindringenden Bakterien. Als Sinnesorgan kann der Hund über die Haut Berührungen, Schmerzen und auch Temperaturen wahrnehmen da sie mit Millionen von Nervenzellen durchzogen ist. Die Nervenzellen der Haut unterhalten eine Verbindung zu den inneren Organen. Die Haut ist ein wichtiges und sensibles Organ für den Hundes, welches empfindlich auf Störungen reagieren kann

Schädigende Faktoren
Fehlernährung, eine genetische Disposition, Belastungen der Leber, Belastungen der Niere, Toxinbelastungen (Umwelttoxine, Insektenabwehrpräparate, Futter- und Pflegemittel), Dysbalancen des Darms und mechanische Verletzungen können der Haut schaden. In Folge dessen kann es zu Erkrankungen der Haut kommen und die Lebensqualität des Hundes erheblich beeinträchtigen werden.

Die Haut

Hot Spot

Hot Spot
Sind in der Regel bakterielle Hauterkrankungen die lokal, oberflächlich begrenzt sind. Ursachen für einen Hotspot können Insektenstiche, Verletzungen, Parasiten sein.

Symptome
Häufig ein schnelles auftreten nässender, krustöser, lokaler Hautareale die unglaublich schmerzhaft sein können. Meist entstehen Hot Spots an der Kruppe, oder im Hals/Kopfbereich des Hundes.

Therapie
Folgende Maßnahmen sollten bei einem Hot Spot vorgenommen werden und kommen in meiner Praxis bei Hot Spots zum Einsatz:

  • Freischneiden des Hautareals, scheren und gründliches reinigen
  • Einsatz entzündungshemmender naturheilkundlicher Substanzen
  • Lasertherapie
  • Stärkung des Immunsystems bei Neigung zu Hot Spots
Juckreiz

Juckreiz
Juckreiz gehört zu den häufigsten Hautproblemen bei Hunden. Er zeigt sich durch Kratzen, Beißen und Lecken der juckenden Hautpartie. Darunter können Entzündungen mit Hautverdickungen und Verhärtungen, Krusten, Verfärbungen und Haarverlust entstehen. Dieser Juckreiz ist für die Hunde belastend und kann mitunter zu Wesensveränderungen führen. Die Ursachen für Juckreiz können vielfältig sein. Von Allergischen Reaktionen, über Futtermittelunverträglichkeiten bis hin zu parasitären Belastungen gibt es viele Möglichkeiten. Eine gute "Spurensuche" ist maßgelblich für eine erfolgreiche Therapie. Besonders bei Juckreiz gilt es die Ursache möglichst genau zu finden/analysieren um in der Therapie erfolgreich sein zu können (um nicht nur die Symptome zu therapieren). Dieser Ansatz gilt natürlich für jegliche Therapiemaßnahmen, ist allerdings in der Behandlung von Juckreiz (Pruritus) häufig eine richtiggehende "Detektivarbeit".

Symptome
Anhaltendes Beißen, Lecken, Kratzen der betroffenen Hautstellen. Krustenbildung, Haut- und Fellveränderungen, Entzündungen durch die anhaltende mechanische Reizung.

Diagnose
Genaue Analyse des Juckreizes. Hautbeobachtung, ggf. Laboruntersuchungen (Blutbild, Hautgeschabsel/Proben).

Therapie
DieTherapie des Juckreizes ist Abhängig von der Ursache. Folgende Therapieformen kommen in meiner Praxis bei der Behandlung von Juckreiz zum Einsatz:

  • Ernährungsberatung
  • Darmsanierung
  • Homöopathie
  • Nahrungsergänzungsmittel Bachblüten
  • Vitalpilze
  • Akupunktur
  • Beratung zur Haut- und Fellpflege
  • sowie der Einsatz von Kräutern
Faltenekzem (Intertrigo)

Faltenekzeme
Sind oberflächliche, entzündliche Hautareale bei denen "Haut auf Haut" liegt. Durch die Wärmeentwicklung und Reibung die sich innerhalb dieser Hautfalten entwickelt, kommt es zu einem entzündlichen Prozess/Ekzem. Vor allem Möpse, Shar Pei`s, Bulldoggen und übergewichtige (adipöse) Hunde neigen zu Faltenekzemen

Symptome
Wunde, gerötete und nässende Hautbezirke innerhalb der Hautfalten

Therapie
Betroffene Hunde sollten vorbeugend regelmäßig und gründlich im Bereich ihrer Hautfalten gepflegt werden. Hierbei eignen sich feuchte (reines Wasser), fusselfreie Tücher, mit denen die Faltenzwischenräume gründlich gereinigt und im Anschluss vorsichtig getrocknet werden.
Hautpilz (Mykosen)

Hautpilz
Hautpilzerkrankungen bei Hunden werden als Dermatomykosen bezeichnet. Beim Hund sind es meist die Erreger der Gattungen Microsporum und Tricophyton sowie Hefen (Malassezien und Candida albicans). Hautpilzerkrankungen weisen deutlich auf ein schwaches Immunsystem des Hundes hin: "Die Krankheit ist nichts, das Milieu ist alles". Daher ist es äußerst wichtig, bei den betroffenen Hunden das Immunsystem nachhaltig zu stärken.

Symptome
kreisrunder Haarausfall (Dermatophyten) mit einer schuppigen, knötchenhaften Umrandung. Malassezien treten meist im Bereich der Ohren oder auch im Analbereich und der Vagina auf. Sie zeigen sich durch eine gerötete Haut mit Knötchen und krustigen Bereichen

Diagnose
Erfolgt über Hautgeschabsel, mikroskopische/ kulturelle Laboruntersuchungen

Ziel der Therapie
Naturheilkundliche Therapiemaßnahmen streben die Stärkung des Immunsystems des Hundes an

Therapie
Infektiöse Pilzerkrankungen sind zunächst vom Tierarzt zu behandeln. Da diese eine Ansteckungsgefahr für Tier und Mensch darstellen (Zoonosen). Im weiteren Verlauf geht es Naturheilkundlich um die Stärkung des Immunsystems, auch antimykotisch wirksame Präparate kommen dabei zum Einsatz. Folgende Therapieformen haben sich dabei bewährt und kommen in meiner Praxis zum Einsatz:

  • Ernährungsanpassung
  • Darmsanierung
  • Vitalpilze
  • Akupunktur
  • sowie der Einsatz von Kräutern
Leckdermatitis

Leckdermatitis
Ist eine Hauterkrankung auf Grund von andauernden Lecken und Beißen von Hautarealen mit einhergehenden Hautveränderungen, Verdickungen, Gewebsdefekten und Verfärbungen. Bevorzugt wird im Bereich der Pfoten, Handwurzel, Mittelhand, Fußwurzel, Mittelfuß oder auch im Bereich des Afters geleckt./gebissen. Häufig hat dieses Verhalten psychische Ursachen wie zum Beispiel: Veränderungen im sozialen Umfeld, im Tagesablauf, Unterforderung, oder Nervosität. Eine genaue Analyse der Ursachen ist für eine erfolgreiche Therapie unerlässlich.

Symptome
Anhaltendes Lecken und Beißen der beschriebenen Areale. Einhergehend mit den typischen Hautveränderungen

Therapie
Für einen nachhaltigen Therapieerfolg ist es wichtig den Auslöser des Leckens und Beißens zu finden, um diesen dann behandeln zu können. Folgende Therapiemaßnahmen können dabei eingesetzt werden:

  • Verhaltenstherapeutische Maßnahmen
  • Nahrungsergänzung mit Bachblüten
  • Vitalpilze
  • Akupunktur
  • Homöopathie
Liegeschwielen

Die Atemwege

Die Atemwege
Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Kehlkopfentzündung (Laryngitis)
Trachealkollaps
Bronchitis
Lungenentzündung (Pneumonie)

Das Herz-Kreislaufsystem

Das Herz-Kreislaufsystem
Anämie
Gerinnungsstörungen
Herzinsuffizienz

Die Leber

Die Leber
Leberinsuffizienz
Ikterus

Der Harnapparat

Der Harnapparat
Niereninsuffizienz
Harnwegsentzündungen
Steinleiden (Harnwege-,Blase-,Niere)
Harninkontinenz

Parasiten

Parasiten
Ektoparasiten
Endoparasiten
Natürliche Entwurmung

Entwurmung
Eine Entwurmung greift immer auf den Ist-Zustand der Wurmbesiedelung, alle aktuellen Bestände (sofern keine Resistenzen bestehen) werden nach draussen befördert. Prophylaktisch greift eine Entwurmung nicht! Daher sollte vor einer Entwurmung immer geschaut werden (über eine Kotprobe), ob eine Verwurmung überhaupt besteht. Liegt keine Verwurmung vor, ist die Gabe chemischer Entwurmungsmittel rein auf den Verdacht hin, sehr kritisch zu betrachten!

Gesundheitsrisiken bei chemischen Entwurmung
Diese Mittel sind für die Leber, die Darmschleimhäute und für das Immunsystem eine große Belastung und sollten ausschließlich zum Einsatz kommen, wenn es begründet ist.

Untersuchung auf Wurmbestände
Der Nachweis ob eine Verwurmung vorliegt oder nicht erfolgt mittels Kotuntersuchungen oder über ein Blutbild. Die Kotuntersuchungen werden mehrmals im Jahr durchgeführt. Zu jeweils unterschiedichen Zeiten, um ein sicheres Ergebnis zu erhalten. Auch ein Blutbild liefert ein Ergebnis ob ein Wurm/Endoparasitenbefall vorhanden sein kann.

Symptome bei Wurmbefall
Abmagerung (bei gutem Fressverhalten), Erbrechen, Verstopung, Blähungen, Juckreiz am After (Schlittenfahren), trockenes, stumpfes und mattes Fell, schlechter Allgemeinzustand, aufgetriebener Bauch. Wenn Ihr Hund diese Symtome zeigt, ist ein tierärztliches Konsil zu empfehlen und eine Entwurmung sinnvoll!

Wurmvermeidende Futtermittel
Bei der Vermeidung von Parasiten kommt der Fütterung eine erhebliche Rolle zu. Die Fütterung zielt darauf ab, ein möglichst unangenehmes Millieu für die Würmer zu schaffen, welches wenig einladend ist sich häuslich niederzulassen!

Knoblauch
schützend gegen Parasiten, kann 2-3x die Woche bedenkenlos zugefüttert werden, dadurch wird der Hund als Wirt unintersessant

Propolis
ist ein wundervolles Mittel bei der wurmvermeidenden Fütterung. Es hat einen besonderen Einfluss auf das Darmmillieu, welcher für die Würmer äusserst unattraktiv ist. Zudem ist Propolis unglaublich wertvoll für das Immunsystem des Hundes.

Schwarzkümmel
ist ein parasitenwirksames Mittel, welches sowohl äusserlich als auch innerlich angewendet werden kann.

Kokosfett
besitzt ebenso eine wurmwidrige Wirkung und kann in angemessener Dosierung dem Futter zugeführt werden.

Kürbiskerne
gelten ebenso als natürliches Entwurmungsmittel, besonders wirksam gelten die geschälten Kerne gegen Bandwürmer.

Kamala
(Fruchthaarpulver der Malottus philipinensis)befördert die Würmer aus dem Darm, hat also eine wurmtreibende Wirkung und eignet sich somit hervorragend als natürliches Entwurmungsmittel. Thymian, Wermut, Salbei, Karotten, Fenchel und Ingwer stehen ebenso auf der Liste der wurmwidrigen Futtermittel.

Individuelle Behandlung
Für die individuelle Dosierung der geeigneten Elemente, erstellen ich gern mit Ihnen gemeinsam einen Fütterungsplan, der sich an den Bedürfnissen ihres Hundes orientiert.

Augen und Ohren

Augen und Ohren
Grauer Star
Grüner Star
Blutohr
Entzündungen des Gehörgangs
Grannen
Ohrmilben
Mittelohrentzündung

Das Nervensystem

Das Nervensystem
Epilepsie
Gleichgewichtsstörungen
Wobbler Syndrom
Cauda-equina-Syndrom

Der Verdauungstrakt

Der Verdauungstrakt
Schluckstörungen (Dysphagie)
Erbrechen (Vomitus)
Appetitlosigkeit (Inappetenz)
Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
Durchfall (Diarrhoe)
Verstopfungen (Obstipation)
Blähungen (Flatulenzen)
Reizdarm
chronische Dickdarmentzündung (Colitis Ulcerosa)
Darmverschluss (Ileus)
IBD(Inflammatory bowel desease) chronische Darmentzündung
Analdrüsenentzündung
Kotinkontinenz

Das Lymphsystem

Das Lymphsystem
Lymphknotenerkrankungen
Die Milz
Milzvergößerung

Was mich mit dem Tier verbindet

Ich selbst habe eine Hundedame, die mich jeden Tag auf Trapp hält. Rada ist eine Deutsche Schäferhündin, die mich bei meiner täglichen Arbeit begleitet. Schäferhund-typisch ist sie ein wundervoller Familienhund. Sie ist treu, aufmerksam und unglaublich lernwillig. Rada gehört seit Mai 2017 zu unserer Familie, seit dem sie 8 Wochen alt ist. Hunde selbst begleiten mich seit meinem 6 Lebensjahr. Sie sind ein fester Bestandteil in meinem Leben und dem Leben meiner Familie. Für uns sind sie wundervolle Wegbegleiter, mit einer einmalig offenen und reinen Ausstrahlung.